Indoor-Navigation mithilfe von NosoEx-Sensoren
Geschrieben von
Tobias Gebhardt
Veröffentlicht am
Oct 19, 2020
Kategorie
- Produkt
- Innovation
Die Navigation im Krankenhaus kann für Besucher und Angestellte eine echte Herausforderung darstellen. Zeitverlust und Umwege, was insbesondere während Covid-19 unnötige Kontakte bedeutet, sind die Folge.
Eine technische Lösung zur Indoor-Navigation ist erforderlich. Dafür bietet sich ein App auf dem Smartphone an. Für die Live-Navigation im Gebäude benötigt das Smartphone Referenzpunkte, um sich zu lokalisieren. Diese sind allerdings nur teilweise vorhanden. Für Orte wo solche Referenzpunkte in der Krankenhaus-Infrastruktur fehlen, können NosoEx-Sensormodule an den Spendern helfen.
Dieser innovative Ansatz wird in der Universitätsmedizin Greifswald pilotiert. Anbieter der App zur Indoor-Navigation ist Catchup Applications.
So funktioniert’s
1. Referenzpunkte (Beacons)
Beacons sind kleine Sender und dienen als Signalgeber für die Ortungsfunktionalität. Eine moderne Netzwerkinfrastruktur (Access Points) unterstützt neben der primären Funktionalität des WLANs auch das Ausstrahlen solcher Beacon-Signale und bildet somit die Basis für die Anwendungsfälle, wie zum Beispiel eine Indoor-Navigation.
Eine flächendeckende Abdeckung ist damit allerdings nicht gewährleistet. Dies ist jedoch für die Live-Indoor-Navigation erforderlich.
2. Sensormodul als Referenzpunkt
Diese „blind spots” werden durch das NosoEx-Sensormodul an den Desinfektionsmittelspendern abgedeckt.
Ist der Abstand zwischen zwei Beacons zu groß, werden im Zwischenraum die Spender mit Sensoren ausgestattet.
Dadurch kann sich das Smartphone mit der Indoor-Navigations-App weiterhin verorten und die Live-Indoor-Navigation bleibt aufrechterhalten.

Vorhandene Spender können mit dem flexiblen NosoEx-Sensor ausgestattet werden.