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Indoor-Navigation mithilfe von NosoEx-Sensoren

Tobias Gebhardt

Tobias Gebhardt

Chief Executive Officer

Die Navigation im Krankenhaus kann für Besucher und Angestellte eine echte Herausforderung darstellen. Zeitverlust und Umwege, was insbesondere während Covid-19 unnötige Kontakte bedeutet, sind die Folge. Eine technische Lösung zur Indoor-Navigation ist erforderlich. Dafür bietet sich ein App auf dem Smartphone an. Für die Live-Navigation im Gebäude benötigt das Smartphone Referenzpunkte, um sich zu lokalisieren. Diese sind allerdings nur teilweise vorhanden. Für Orte wo solche Referenzpunkte in der Krankenhaus-Infrastruktur fehlen, können NosoEx-Sensormodule an den Spendern helfen. Dieser innovative Ansatz wird in der [Universitätsmedizin Greifswald](https://www.medizin.uni-greifswald.de/) pilotiert. Anbieter der App zur Indoor-Navigation ist [Catchup Applications](https://www.catchup-apps.com/). ## So funktioniert's ### 1. Referenzpunkte (Beacons) Beacons sind kleine Sender und dienen als Signalgeber für die Ortungsfunktionalität. Eine moderne Netzwerkinfrastruktur (Access Points) unterstützt neben der primären Funktionalität des WLANs auch das Ausstrahlen solcher Beacon-Signale und bildet somit die Basis für die Anwendungsfälle, wie zum Beispiel eine Indoor-Navigation. Eine flächendeckende Abdeckung ist damit allerdings nicht gewährleistet. Dies ist jedoch für die Live-Indoor-Navigation erforderlich. ### 2. Sensormodul als Referenzpunkt Diese „blind spots" werden durch das NosoEx-Sensormodul an den Desinfektionsmittelspendern abgedeckt. Ist der Abstand zwischen zwei Beacons zu groß, werden im Zwischenraum die Spender mit Sensoren ausgestattet. Dadurch kann sich das Smartphone mit der Indoor-Navigations-App weiterhin verorten und die Live-Indoor-Navigation bleibt aufrechterhalten. ![Indoor Navigation Schema](/blog/migrated/indoor-navigation-schema.png) Vorhandene Spender können mit dem flexiblen NosoEx-Sensor ausgestattet werden.
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